Erhöre unser Flehen, oh Mutter Jesu!

Carlos Eduardo Fernandes
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05.12.2017 | Dienstag | 16:45 Uhr

„Heilige Maria, bitte für uns!“ In Angst und Verzweiflung ist genau dies so oft das Flehen, das aus tiefstem Herzen an die Mutter Jesu gerichtet wird. In den Gebeten bitten wir darum, dass Sie sich bei Ihrem geliebten Sohn Jesus, für unser Bitten einsetzt.

Tela: Roberto Ferruzzi (1853-1934)

     

Warum man die Heilige Muttergottes preisen soll

Die Reichweite ihrer spirituellen Kraft wurde im Evangelium Jesu bezeugt, das ein Leben beschreibt, welches der noblen Aufgabe gewidmet ist, in ihrem Leib die größte Autorität dieses Planeten zu empfangen: Jesus, den Ökumenischen Christus, den Göttlichen Staatsmann. Und sie besiegten alle Prüfungen, denen sie sich gegenübergestellt sahen. Aufgrund ihrer Entsagung, weil sie all das in ihrer Gesamtheit erfüllt hatte, wozu Sie bestimmt war und weil sie den Göttlichen Meister in Seiner aufopfernden Mission unterstützt hatte, stellt Maria eine bedeutende Figur in der Geschichte der Menschheit dar.

Hinsichtlich der Mutter Jesu schreibt der Vorsitzende und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes¹, José de Paiva Netto, in seinem Artikel „Das Herz einer Mutter entzieht sich nicht dem Schmerz des Sohnes“

„Es werden uns niemals die Worte fehlen, um die Heilige Mutter Gottes, die Mutter Jesu Christi, die Universale Mutter der Menschheit wegen all des Verzichts ihres Geistes zu ehren, angefangen bei der himmlischen Ankündigung durch den Engel Gabriel, als die Dienerin Gottes erfuhr, dass Ihr Schoß die erleuchtete Zuflucht für den Retter der Völker  (Evangelium, nach Lukas, 1:26 bis 38) sein würde.

Indem sie so sehr an Seine Kraft und Seine Autorität glaubte, brachte sie Ihn dazu, das erste Wunder bei der Hochzeit zu Kanaan (Evangelium, nach Johannes, 2:1 bis 11) geschehen zu lassen. Sie sah die göttlichen Taten des Meisters Jesus wachsen, und, als eine gute Mutter, die sie war und voller Stolz auf die Wunder, deren Zeuge sie wurde, „bewahrte sie alles, was geschehen war, in ihrem Herzen“ (Evangelium, nach Lukas, 2:51).

Und im entscheidenden Augenblick des Allerhöchsten Christlichen Ministeriums, ertrug sie, zusammen mit ihrem Geliebten Sohn, das unbeschreibliche Martyrium, das Er erleiden musste“.

Deshalb kann man, neben der Beharrlichkeit, zu der uns ihre Beispiele inspirieren, auch einiges beobachten, was die Erziehung der Kinder und das Verhalten der Familie gegenüber betrifft. Als sie Christus empfing, selbst unter anscheinend ungünstigen Bedingungen, veranschaulichte Maria zum Beispiel die Wertschätzung des Lebens, angefangen bei der Konzeption. Übrigens finden wir in der Frohen Botschaft des Göttlichen Meisters, nach Lukas, 1:46 bis 55 ein wunderbares Gebet, das von Ihr gesprochen wurde, als einige Tage zuvor der Engel Gabriel die Geburt Jesu verkündet hatte.

Dies ist eine deutliche Demonstration des Vertrauens in die Göttliche Hilfe, die selbst angesichts der größten Herausforderungen, niemals versagt. Lesen Sie diese erleuchteten Worte Marias, die Paiva Netto in seinem literarischen Werk Dem Herzen Gottes – eine Ökumenische Gebetssammlung, auf den Seiten 102 und 103, in ihrer Gesamtheit wiedergibt:

Gabriel Estevão

„Weil sie so sehr an Seine Kraft und an Seine Autorität glaubte, ermutigte sie Ihn dazu, das erste Wunder zu vollbringen“. Mit Sicherheit hat sie die bedeutende Mission des Göttlichen Meisters verstanden. Dies mag Eltern und Erziehungsberechtigten zur Inspiration dienen, damit sie die Jüngeren für die Erfüllung ihrer spirituellen Missionen auf Erden² leiten und von daher also zur Realisation des Guten dem Nächsten gegenüber führen können.

Und angesichts der Kreuzigung Christi sollten wir, bei den unzähligen Lehren dieser Bibelstelle, zum Beispiel einmal darüber nachdenken, wie die Mutter der gesamten Menschheit denjenigen den Mut verleiht durchzuhalten, die sich bei der Pflege und dem Schutz der ihnen Anvertrauten, Hindernissen entgegengestellt sehen. Schwierigkeiten können auf dem Gebiet der Gesundheit, der Finanzen oder bei der Bildung des Charakters eines jeden einzelnen auftreten. Allerdings sollten wir dabei auch auf das Beispiel Marias vertrauen, um diese mit der Kraft der Liebe überwinden zu können. 

Um verinnerlichen zu können, wie tief ihre Zuwendung war, müssen wir verstehen, wer Jesus eigentlich ist. Im Kapitel „Die Göttliche Majestät Christi“, präsentiert Paiva Netto uns die Antwort in den Heiligen Spirituellen Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band 1, auf Seite 123. Dort teilt der Autor das vom viel vermissten Bruder Alziro Zarur, des Verkünders der Göttlichen Religion, überbrachte Konzept:

„Wer ist nun dieser Jesus?

Es scheint unglaublich eine solche Frage zu stellen, denn alle meinen zu wissen, um wen es sich hierbei handelt.

„Wer ist nun dieser Jesus? Nur wenige wissen, dass Jesus der Gründer und Oberste Regierende der Erde ist. Ja, und ich wiederhole es. Fast niemand weiß, dass Jesus der größte Wissenschaftler, der größte Philosoph, der größte Geistliche, der größte Politiker, das größte schöpferische Genie aller Zeiten auf diesem Planeten ist.“

Und so schreitet das Werk Christi weiter voran, und unter Seiner Göttlichen Führung, auch das von Maria in der Spiritualität.

+ Verstehen Sie die Erleuchtete Gegenwart von Dem, Der immer noch unter uns weilt

Die Hilfe der Heiligen Jungfrau Maria für die Leidenden der spirituellen Welt

Sie stellt eine Referenz in der Höheren Spiritualität dar, denn Ihr Werk geschieht weiterhin in der Spirituellen Welt und Sie hilft auch denen, die so sehr leiden, weil sie sich selbst das Leben genommen haben. Deswegen ist der Suizid niemals die Lösung. Das Leben ist ewig und diesen Fehler zu begehen bringt für den Geist schwerwiegende Konsequenzen mit sich!

+ Wünschen Sie sich ein Gebet in der ökumenischen Gebetskette der Religion des Dritten Jahrtausends. Hinterlegen Sie Ihren Namen, oder den von demjenigen, für den Sie beten möchten!

Um den Leidenden in der spirituellen Welt zu helfen, führt sie „Die Legion der Diener Mariens“ an, so wie dies im Buch Erinnerungen eines Selbstmörders beschrieben wurde, das vom Geist des Camilo Cândido Botelho verfasst und vom Medium Yvonne do Amaral Pereira psychographiert worden ist. Dieses Werk, das auf eine Initiative von Paiva Netto hin zu einer Radioserie in portugiesischer Sprache verarbeitet worden ist, erzählt davon, was die Geister von Selbstmördern übers Grab hinaus empfinden. Es zeugt von den Schrecken eines Todes vor seiner Zeit, und stellt deswegen eine wichtige Lektion für Reue und Erneuerung dar.

Inmitten dieses Szenarios von Qual, Angst und Leiden agiert die Heilige Jungfrau Maria. Unter dem Kommando dieses Edlen Geistes besuchen und erlösen die Arbeitsteams der Höheren Spirituellen Welt die leidenden Geister im Tal der Selbstmörder, einem Ort, an dem sich diejenigen befinden, die, indem sie vor ihren Problemen haben fliehen wollen, „auf der anderen Seite des Lebens“ am Leben verbleiben.

Die Heilige Jungfrau Maria: Entsagung und Barmherzigkeit

In seinem Werk, Die Heiligen Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band 3, auf Seite 163, bringt Paiva Netto Auszüge dieses tief bewegenden spirituellen Berichts:

„Indem jedoch die so bedauernswerte Ansammlung von Ungerechtigkeiten, sich mit so großer Schande und so rücksichtsloser Demütigung überlagerte, so gab es doch, wachsam und mitfühlend, die väterliche Barmherzigkeit des Allmächtigen Gottes, des gerechten und guten Vaters, der ‚nicht den Tod des Sünders will, sondern will, dass er lebe und Reue zeige.‘ (…)

„Von Zeit zu Zeit suchte eine einzigartige Karawane diese Höhle der Schatten auf.

„Es war wie die Inspektion einer liebevollen Vereinigung, wie die schützende Betreuung durch eine humanitäre Institution, deren selbstlose Ziele man nicht in Zweifel ziehen kann. (…) Es nahmen auch Frauen an dieser Karawane teil. An der Spitze dieser Kolonne jedoch ging, als Vorausabteilung, eine kleine Gruppe von Speerträgern, so dass verschiedene andere Milizionäre derselben Waffengattung die Besucher umkreisen und diese von außen abriegeln konnten, auf dass es offensichtlich ward, dass sie gegen jedwede Art von Feindseligkeit, die von außen auf sie zukommen mochte, sehr gut geschützt waren. In seiner Rechten, hielt der führende Offizier das strahlend weiße Banner in die Höhe, auf dem in himmelblauer Schrift jene außergewöhnlichen Worte zu lesen waren, welche die Gabe hatten, unbezwingbare und einzigartige Furcht zu erwecken: Die Legion der Diener Mariens.“

Tela: Jesus Mafa - 1973

Gemälde: Jesus Mafa – 1973
Detail des Werkes: Mario und der kleine Jesus 

Richten Sie Ihr Bittgebet an Maria, die Mutter Jesu

Dies so großzügige Herz empfängt Ihre Bitten. Deshalb findet in der Religion des Dritten Jahrtausends täglich eine öffentliche und ökumenische Zeremonie zu Ehren der Universalen Mutter der Christenheit statt: die Stunde des Angelus, die Stunde des Ave Maria! Dies ist der Moment Ihr Bittgebet an sie zu richten und Ihren Dank auszusprechen.

+ Erfahren Sie mehr zur Stunde des Angelus und anderen in der Religion des Dritten Jahrtausends entwickelten Aktionen zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria!

Tela: Jean Mannheim (1862-1945)

Gemälde: Jean Mannheim (1862-1945)
Titel des Werks: Indianische Madonna

+ Beziehen Sie die Namen Ihrer Familienangehörigen und Liebsten in die Stunde des Ave Maria!, des Tempels des Guten Willens mit ein.

Möge unser Tribut zum gütigen Herzen dieser Gesegneten Seele gelangen. Denn, Heilige Jungfrau Maria, bitte für uns, für alle Ewigkeit!

Schicken Sie Ihre Zweifel und Kommentare zu diesem und anderen Themen des Alltags an die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes. Machen Sie die Ökumenische Spiritualität zu einem Teil Ihres Lebens! Und wenn Ihnen dieser Inhalt gut tut, dann teilen Sie mit anderen! Er könnte auch die Herzen von so vieler anderer Menschen mehr berühren.

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1 Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes – wird auch als die Religion des Dritten Jahrtausends und die Religion der Universalen Liebe bezeichnet. Sie ist die Ökumenische Religion Brasiliens und der Welt.

2 Spirituelle Agenda – Die Religion der Universalen Liebe lehrt, dass niemand auf Erden ohne Grund zum Leben geboren wird. Jesus, der Himmlische Erzieher selbst gab uns Sein Beispiel: „Denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, Der mich gesandt hat“ (Evangelium nach Johannes, 6:38). Von daher übernehmen wir, bevor wir auf die Erde wiedergeboren werden, in der spirituellen Welt – unserer ursprünglichen Heimat – eine Reihe von Verpflichtungen, Situationen und Herausforderungen, aus denen sich unsere Spirituelle Agenda zusammensetzt.

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