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Ursprung

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rgb(255, 255, 255);">Verkündigung der Religion Gott durch Alziro Zarur, am 7. Oktober 1973 in der Stadt Maringá/PR.

Es geschah am 7. Oktober 1973 in der Stadt Maringá/PR in Brasilien, dass Alziro Zarur (1914-1979) die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes verkündete, die heute vom Journalisten, Rundfunksprecher, Autor und Komponisten Paiva Netto präsidiert wird, der diese dann am 19. Dezember 1983 auch offiziell registriert hatte.

Sie hat das Neue Gebot des göttlichen Meisters zum Fundament, so wie dies Alziro Zarur erläuterte, als dieser am 5. September 1959 die Liebe Gottes verkündete:

„Gott ist die Liebe, so wie Jesus dies bereits gesagt hatte. Er sprach zu uns, wir sollten einander so sehr lieben wie Er uns liebte; indem Er sagte, dass Er uns genau so geliebt habe, wie der Himmlische Vater. Und so hat Er uns einen Code gegeben, aus dem wir unsere Religion erschaffen werden, die wahrhaftige Religion – DIE RELIGION, die Jesus selbst vor fast zweitausend Jahren begründet und eingesetzt hatte (…) Und hier ist nun UNSERE RELIGION: die der Universalen Liebe, der Liebe Gottes für all Seine Kinder durch Christus: LIEBT EINANDER WIE ICH EUCH GELIEBT HABE.“

Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes

Es ist eine universalistische christliche Religion, die aus ihrem Verständnis zu Jesus, der Welt die Erfahrung des Ökumenismus vorschlägt. Daher nimmt sie ohne Unterschied all jene auf, die in ihr die notwendige Ermutigung und geistige Erziehung suchen.

Im Wesentlichen hat sie die primäre Aufgabe, allen Völkern und Nationen Erleuchtung und geistlichen Trost zu bringen, ausgehend vom Beispiel des Lebens und der Lehren Jesu in seiner Offenbarung, als Grundlage all seiner Verkündigungen und Handlungen. Es ist in der Definition von Paiva Netto „einer Spirituell Göttlichen Schule der Einführung in die ewigen Dinge, bei, mit für allen offen stehenden Türen“.

Es ist daher eine Konzeption des Friedens, die versteht und bestätigt, dass alle Bereiche des menschlichen spirituellen Wissens, wenn sie denn in das Bestreben nach Universaler Solidarität und dem Engagement für das Gemeinwohl integriert sind existieren, um die Kreaturen in der Ausübung der Liebe zu stärken, d. h., damit alle lernen einander zu lieben.

Deshalb „Die Religion Gottes ist nicht entstanden um mit anderen lobenswerten Glaubensrichtungen im Widerstreit zu stehen“, so wie dies Paiva Netto erläutert. Die Religion des Dritten Jahrtausends versteht, dass alle ehrenwerten religiösen Traditionen auch von Gott kommen und steht daher an der Seite aller religiösen und philosophischen Bewegungen, die sich dem Menschen auf der Suche nach Gott und dem Leben seiner Gesetze widmen, nach Liebe und göttlicher Gerechtigkeit, die das Universum beherrschen.

Indem sie die universelle Identität des Schöpfers in ihrem Namen trägt, präsentiert die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes auf direkte Weise ihren Vorschlag die Liebe Gottes zum Nutzen Seiner Geschöpfe zu verbreiten, angesichts der Tatsache, dass sie Gott als den himmlischen Vater versteht, Jesus als den Einzigen Sohn des Vaters anerkennt und den Heiligen Geist als das Himmlische Sekretariat, welches die Bestimmungen Christi, zum Schutz der Menschheit erfüllt.

Hervorzuheben wäre weiterhin, dass die Begriffe „Religion der Universalen Liebe“, „Religion des Dritten Jahrtausends“ und „Göttliche Religion“ sich auf die Bezeichnung „Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes beziehen und ihr gleichbedeutend sind.

Das Fundament

Von Paiva Netto wurde in den Spirituellen Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, im Band III, auf Seite 256, Absatz VIII, die Worte Alziro Zarurs dokumentiert:

„Jesus lehrte Seine Jünger, dass ‚Gott die Liebe sei‘. Sein Neues Gebot ist die menschgewordene Göttliche Liebe. Also, indem Er uns das Gebot der Gebote brachte, gründete Christus die Religion der Liebe Gottes, welche die ganze Seele der Vierten Offenbarung1 für die geheiligte Person des Menschen darstellt."

 

Definition: Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes

Religion der Universalen Liebe

Autorenschaf: Alziro Zarur (1914-1979), der viel vermisste Verkünder der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes

Die Religion des dritten Jahrtausends,
die Religion Gottes, des Christus,
und des Heiligen Geistes,
ist mehr als alle Religion:
Sie ist alle Wissenschaft,
ist alle Philosophie,
ist alle Politik
und alle Moral,
der gesamte menschliche Fortschritt,
vereint mit dem Fortschritt aller Welten,
aller sideralen Menschheiten —
die Universelle Liebe,
in der Apotheose
zum Allmächtigen,
Allwissenden, Allgegenwärtigen Schöpfer,
unserem Gott, unserem Vater!

+ Sehen Sie diese Definition, interpretiert von Alziro Zarur und dem Vorsitzenden und Prediger der Religion des Dritten Jahrtausends, José de Paiva Netto. Das Video beginnt mit der Komposition „Göttliche Religion“, von Maestro Vanderlei Pereira und begeht dann das Ambiente des Friedens im Tempel des Guten Willens.

 

Offizialisierung und Registrierung der Göttlichen Religion

Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes wurde von José de Paiva Netto am 1. Oktober des Jahres 1982 konstituiert und öffentlich gemacht und am 19. Dezember 1983, als Rechtsträger im Handelsregister der Stadt Rio de Janeiro, im Bundesland Rio de Janeiro in Brasilien eingetragen.

Oberstes Ziel und Hauptmission

Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes wurde am 7. Oktober des Jahres 1973¹, in Maringá, im Bundesland Paraná, in Brasilien vom Dichter, Schriftsteller, Rundfunksprecher, Sozialaktivisten und Philosophen Alziro Zarur (1914-1979) verkündet, der so seinen Predigten des Evangeliums der Apokalypse Jesu Abfolge verschaffte, die er im Jahre 1926 begonnen hatte. Und ich, José de Paiva Netto, hatte die Ehre diese von Rechts wegen am 19 Dezember des Jahres 1983, unter Inspiration desselben Evangeliums der Apokalypse Jesu, des Göttlich Ökumenischen, im Geiste und in Wahrheit, im Lichte des Neuen Gebotes von Gottes Christus zu gründen: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Evangelium, nach Johannes, 13:34 und 35).

Obersten Ziele: die Wege der Triumphalen Rückkehr Jesu auf den Planeten Erde¹ vorzubereiten, den Er durch die Schaffung Seiner Ökunenischen Gemeinde2 gegründet hat3; und ihre Ständige Kampagne der Wertschätzung des menschlichen Ewigen Geistes – die Wurzel des wahrhaftigen Fortschritts der irdischen Wesen, denn eine soziale Reform geschieht durch das Spirituelle – in der Erfüllung ihrer

Hauptmission: der spirituellen Aufklärung mit der daraus sich ergebenden Rettung der Seelen für Gott, durch die Erkenntnis der Wahrheit und der Praxis der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit, zusammen mit der Ausübung des Realisierenden Glaubens, oder der Barmherzigkeit des Neuen Gebotes Christus, das sich auf dem von Zarur, eingeführten Binom von Wahrheit und Barmherzigkeit gründet durch den Verkünder der Religion Gottes durchzuführen und immerzu zu erweitern.“

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¹ Die Triumphale Rückkehr Jesu auf den Planeten Erde – „Ich lasse euch nicht wie Waisenkinder allein; ich komme wieder zu euch“ (Evangelium, nach Johannes, 14:18).
² Die Formierung Seiner Ökumenischen Gemeinde – „Ich habe noch andere Schafe, die nicht zu diesem Schafstall gehören; auch die muss ich herbeibringen. Sie werden auf meine Stimme hören, und alle werden in einer Herde unter einem Hirten vereint sein“ (Evangelium, nach Johannes, 10:16).
3  Jesus gründete den Planeten Erde – „Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und in allem war es Gott gleich. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen; und ohne das Wort ist nichts entstanden: Jesus Christus (Evangelium, nach Johannes, 1:1 bis 3).

(Textauszug aus Die Heilige Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band 1, Seiten 179 und 180)

Warum erklärt die Religion der Universalen Liebe spiritualistisch zu sein?

„Wenn wir uns in unseren Schriften auf den Begriff des Spiritualisten beziehen, so gebrauchen wir dieses Wort in der Reinheit seiner ursprünglichen Bedeutung, d.h., ohne den Bezug auf irgendeine Religion, wobei wir aber den Spiritualismus als eine Doktrin akzeptieren, welche die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit der Seele anerkennen“,

so veranschaulicht dies der Vorsitzende und Prediger der Religion des Dritten Jahrtausends, José de Paiva Netto in seinem Buch Heilige Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, im Band 1 auf Seite 209.

Verkündigungen

Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes

Alziro Zarur (1914-1979) verkündete die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes auf dem Kongress des Guten Willens, am 7. Oktober des Jahres 1973, in der Stadt Maringá in Brasilien.

Ökumenischen Christus, des Göttlichen Staatsmannes

 Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes tritt seit Jahrzehnten für ein Verständnis der Lehren Jesu auf eine umfassende Weise ein, und identifiziert diese als fundamental auf den Gebieten des menschlichen Handelns, sowie des Religiösen. Sie bezeichnet diese avantgardistische Parole als die „Entkonfessionierung Christi“.

Pedro Altair Rúbio

Die Verkündigung des Ökumenischen Christus, des Göttlichen Staatsmannes, fand durch Paiva Netto am 30. Dezember des Jahres 1989 im Tempel des Guten Willens in Brasília, der Hauptstadt Brasiliens statt. 

Paiva Netto, Vorsitzender und Prediger der Göttlichen Religion, schreibt in seinem Buch Jesus, der Schmerz und der Ursprung Seiner Autorität zu diesem Thema:

„Ich habe ausdrücklich auf das Konzept der Entkonfessionalisierung Christi bei einem Interview hingewiesen, das ich 1989 dem Produzenten für Dokumentarfilme des polnischen Fernsehens und damals Vizepräsidenten der Gesellschaft für Esperanto, dem Journalisten Roman Dobrzynski gegeben habe. Damals hinterfragte er mich, als er die Mission des Tempels des Guten Willens (TGW), des Tempels des Göttlichen Ökumenismus analysierte, den ich am 21. Oktober desselben Jahres in Brasília/DF in Brasilien einweihen würde, wie ich nun den Unbegrenzten Ökumenismus predigen könnte, indem ich über Jesus spräche. In Kürze das zusammenfassend, was ich über Jahrzehnte hinweg zu diesem, für die Doktrin der Religion des Dritten Jahrtausends so fundamentalem Thema erklärt habe, antwortete ich ihm, dass es eine der großen Aufgaben der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes sei, Ihn zu entkonfessionalisieren, denn Jesus ist der Ökumenische Christus und von daher universal. (…)

Der Göttliche Meister hat keine Grenzen. Er ist das Himmlische Ideal der Menschheit. Er ist Liebe, Solidarität, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit für alle spirituellen und menschlichen Wesen. Jesus stellt, nach dem Gesetz der Mehrfachen Leben, eine tägliche Eroberung für diejenigen dar, denen es nach Wissen dürstet, ebenso nach Mitleid, Brüderlichkeit, Freiheit und Gleichheit. Jesus für Sich selbst genommen, stellt keinerlei Faktor für Feindseligkeit und Kriege dar.“

Die Verkündigung des Ökumenischen Christus, des Göttlichen Staatsmannes, fand durch Paiva Netto am 30. Dezember des Jahres 1989 im Tempel des Guten Willens in Brasília, der Hauptstadt Brasiliens statt. Zu diesem bemerkenswerten Augenblick erläuterte dieser, in seinem Buch Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band II folgendes: „Jesus bestätigt in Seinem Evangelium, nach Lukas, 18:27:

„Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott immer möglich.“ Auf Grundlage dessen hielten wir die Verkündigung des Staatsmännischen Christus und luden hiermit die Völker dazu ein, die unbegrenzt solidarischen Normen der Regierung Jesu bei der Lösung, nicht allein von sozialen Problemen, sondern auch bei menschlichen, intimen und bei denjenigen anzuwenden, welche die Nationen in Ketten legen und peinigen.“

Lesen Sie auch folgende Artikel über Jesus, den Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmann:
+ Gott und die Globalisierung
Der Göttliche Befreier

Apokalypse Jesu

Am ersten Oktober 1972 rief der Verkündiger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes¹, Alziro Zarur (1914-1979) in der Stadt Riberão Preto, die Apokalypse Jesu aus. Schon bei dieser Gelegenheit hatte er die Aufmerksamkeit auf die Tatsache gerichtet, dass sich im letzten Buch der Heiligen Schrift – Apokalypse bedeutet Offenbarung – der Schlüssel dazu befindet, dass wir, zusammen mit allen Völkern, auf brüderliche Weise jene neue Welt erschaffen, die wir uns so sehr wünschen.

Und für die Religion des Dritten Jahrtausend wird diese gesunde Vereinigung, in Erfüllung der eigenen Prophezeiung Christi, so wie es in Seinem Evangelium nach Johannes, 10:16 geschrieben steht, auch geschehen: „Dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“

Paiva Netto, der Vorsitzende und Prediger der Religion der Universalen Liebe bespricht ausführlich die Gestaltung dieser Einzigartigen Gemeinde Jesu, in seinem Buch Wir sind alle Propheten, auf der Seite 78:

„Zarur erklärte in der Proklamation der Apokalypse, dass diese Einzigartige Gemeinde  nicht durch das ‚Evangelium, das Ihr gelesen habt, zur Realität wird, sondern durch die Apokalypse, die Ihr nicht verstanden habt, denn in Wahrheit hat sie sich bereits im Königreich Gottes gebildet‘. Und da dies so ist, müssen wir sie im Buch der Endzeitprophezeiungen finden, und tatsächlich findet sie sich dort, denn alle Offenbarung ist durchdrungen von diesem einigenden Geist: Gott ist einzig (Apokalypse, 7: 9 und 10).“

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Am ersten Oktober 1972 rief der Verkündiger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Alziro Zarur (1914-1979) in der Stadt Riberão Preto, die Apokalypse Jesu aus. 

Hinsichtlich der Reichweite dieses Konzepts, erläutert Paiva Netto:

„Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, mit ihrem Unbegrenzten Ökumenismus, bringt der Welt ein vollständig neues und weitreichendes Konzept der Gemeinde Jesu nahe: als der Göttliche Prinzipal Seinen Aposteln und Jüngern – stellvertretend in der hieratischen Figur des Petrus – befahl Seine Schafe zu versorgen, so sprach Er nicht allein von menschlichen Schafen. Religion, Wissenschaft, Philosophie, Erziehung, Kunst, Sport, Politik, Wirtschaft, all das, was eine universale Kultur symbolisiert, sind die Schafe in der Gemeinde Jesu, die durch Seine ewige Doktrin versorgt werden, so wie es in Seinem Neuen Gebot, dem Gesetz der Weltweiten Solidarität, geschrieben steht: ‚Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe‘. All dies, zusammen mit den Menschen, lebt einen vollständigen Prozess der Symbiose. Aber wie schon Christus sagte: getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen‘ (Evangelium nach Johannes, 15:5).“²

Von daher wird sich, nach Analyse der Religion des Dritten Jahrtausends, diese Einzigartige Gemeinde im Augenblick der Triumphalen Wiederkehr Jesu, mit der Proklamation der Apokalypse konstituieren. Bei dieser Wiederkehr, die an verschiedenen Stellen in Seinem Evangelium, wie beispielsweise bei Matthäus, 16:27 und in Seiner Apokalypse, 1:7 prophezeit wurde, handelt es sich um die siegreiche Wiederkehr, bei der Christus einem Jeden nach dessen eigenen Taten geben wird.

Die Predigt der Apokalypse

Zuallererst in den brasilianischen Medien, fand die Predigt der Apokalypse Christi ihren Anfang gegen Ende der 1940er Jahre, durch Alziro Zarur, im Radio. Dessen Nachfolger, der Journalist und Schriftsteller, Paiva Netto, ist Autor vieler Radio- und Fernsehserien zu diesem Thema, wobei sich das Hauptaugenmerk auf „Die Apokalypse Jesu für die im Herzen einfachen“ - mit 450 Sendungen zu diesem Thema – richtet.

Auch entwickelte sich aus dieser Serie eine literarische Sammlung, deren bisher letztes Werk Jesus, der Schmerz und der Ursprung Seiner Autorität – Die Kraft Christi in uns ist. Hinzu kommen noch verschiedene Artikel in Tageszeitungen, Zeitschriften und Webseiten in Brasilien und in der ganzen Welt.

Noch im Buch Wir sind alle Propheten, eines der Werke aus dieser ökumenischen Reihe, bestätigt der Autor:

„Die Apokalypse – das größte soziologische Abkommen aller Zeiten – zielt vor allen Dingen darauf ab, den Menschen und dessen Ewigen Geist für das Ende des apokalyptischen Zyklus, in dem wir leben, und den Beginn eines neuen, der da kommen wird, umzuerziehen.“

Und so ist, für die Religion des Dritten Jahrtausend, das Verständnis des Buches der Endzeitprophezeiungen für das Begreifen auch der ewigen und universalen Gesetze  von Bedeutung, die es uns erlauben, für die gesamte Menschheit, auf brüderliche und ökumenische Weise, ein besseres Schicksal zu erschaffen.

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1 Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes – wird auch als die Religion des Dritten Jahrtausends und die Religion der Universalen Liebe bezeichnet. Sie ist die Ökumenische Religion Brasiliens und der Welt.
2 Paiva Netto im Buch „Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes“, Band I (1987).

Neuen Gebotes Jesu

Auf Seinem Weg auf Erden brachte uns Jesus, der Ökumenische Christus und Göttliche Staatsmann, Lehren, Parabeln und Beispiele von Liebe und Göttlicher Gerechtigkeit, einschließlich des Gesetzes, das in der Lage ist den Menschen für immer zu verändern und ihn Herkunft und Ziel seiner Existenz erkennen lässt.

Nach beinahe zwei Jahrtausenden, ist Brasilien Schauplatz der Offenbarung eines neuen und beruhigenden Konzepts: am 7. September des Jahres 1959 brachte uns Alziro Zarur (1914-1979), der viel vermisste Verkünder der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, in der Stadt Campinas/SP in Brasilien, die Verkündigung des Neuen Gebotes Jesu: 

„Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe“ (Evangelium nach Johannes, 13:34).

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Bei der Proklamation des Neuen Gebotes Jesu, begrüßt die Menschenmenge am 7. September des Jahres 1959, im ehemaligen Hippodrom von Bonfim in Campinas/SP, dem heutigen Platz der Legion des Guten Willens, Alziro Zarur (1914-1979).

Der  folgende Text stellt diese Geschichte vor, die in der Erstveröffentlichung*1 der Akademie Jesu, des Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmannes – die 2007 von José de Paiva Netto, dem Vorsitzenden und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes gegründet wurde – registriert ist, und die darauf abzielt, die Form zu entkonfessionalisieren, wie einige die ökumenischen und ewigen Lehren des Himmlischen Akademikers für alle Gebiete des spirituell-menschlichen Wissens betrachten.

Auch sucht sie Ihn auf unwiderlegbare Weise der Menschheit vorzustellen, so dass die Befangenheit einer jeden ungeordneten Kampagne des Reduktionismus aller göttlich-menschlichen Bedeutung Jesu aufgezeigt wird (…), so wie dies der Gründer dieses Ideen- und Studienforums erklärt. 

Die Göttliche Weisheit des Neuen Gebotes Jesu

Der Leiter der LGW, Paiva Netto, entfacht in den Herzen die mutige Entscheidung, das Gute zu praktizieren und so alle Widrigkeiten zu besiegen, indem man das Neue Gebot von Gottes Christus als die Antriebskraft sieht, die uns immer weiter voran bringt, trotz einiger eventueller Hindernisse die sich auf diesem Wege auftun mögen. Er hat in seinem letzten Buch – Jesus, Schmerz und Ursprung Seiner Autorität – geschrieben: „Christus zum Vorbild nehmend, habe ich sie dazu befähigt, selbst Qualen anzunehmen und, mit ihnen Mut zu entwickeln.“

Im folgenden, stellen wir einige historische Berichte von Paiva Netto, hinsichtlich der Verkündigung des Neuen Gebotes Jesu vor, die aus einem von ihm gegebenen Interview stammen, das er am 23. Dezember 1983 in Uberlândia/MG in Brasilien dem Reporter Toni, vom Radiosender Sociedade, während des Internationalen Kongresses Jesus Kommt!, der LGW gegeben hatte; sowie aus seiner Rede zur Einweihung des Auditoriums Alziro Zarur, in São Paulo/SP, am 21. Juli 1984; und der Predigten aus der Radioserie „Die Apokalypse Jesu für die im Herzen Einfachen“, vom 24. Januar 1991:

Eine der bewegendsten und für die Geschichte entscheidenden Handlungen – die Zeit wird dies bestätigen – war die Verkündung des Neuen Gebotes Jesu, durch Alziro Zarur, am 7. September 1959 in der Stadt Campinas/SP in Brasilien, im ehemaligen Hippodrom von Bonfim, das, zur damaligen Zeit ein offener und weitreichender öffentlicher Platz war, und der in der Lage war die Menschenmenge zu empfangen, die gekommen war um ihn zu hören.

Es ist dies der heutige Platz der Legion des Guten Willens. Das himmlische Fundament der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes stellt eine so überaus wichtige Seite dar, denn sie proklamiert die Liebe des Architekten des Universums*2 selbst, unter der Vermittlung Seines Sohnes Jesu und dem permanenten Wirken des Heiligen Geistes.

Und der Ursprung von all dem ist der Göttliche Gute Wille*3. Die Erkenntnis, die uns die im Neuen Gebot des Ökumenischen Christus enthaltene Weisheit eröffnet, lässt uns das Unverständliche verständlich erscheinen und das Unerträgliche erträglich. Aus diesem Grunde ist es im Universalen Abkommen zum Schmerz*4 so, dass, wenn wir uns auf das Gesetz Christi beziehen, wir hervorheben – und wenn wir mit ihm eins sind – dass wir es schaffen, dass das Unerträgliche erträglich, und sogar die Hoffnungslosigkeit zur Hoffnung wird.

Zarur wählte den 7. September 1959, um den Völkern der Erde die spirituelle Befreiung aller zu erläutern, denn er folgerte, dass jedwede politische, soziale und wirtschaftliche Freiheit unvollständig, ja sogar unrichtig ist, wenn diese nicht von dem erleuchtet wird, was von Oben auf uns herniederkommt:

— Dann werdet ihr die Wahrheit (Gottes) erkennen und die Wahrheit (Gottes) wird euch befreien. (Evangelium nach Johannes, 8:32).

Der 7. September 1822 ist der Nationalfeiertag Brasiliens, an dem Prinzregent Dom Pedro (1798-1834), der brasilianischen Historie zufolge am Ufer des Ipiranga-Flusses in São Paulo ausrief: „Unabhängigkeit oder Tod!“.

Nach dem Unabhängigkeitsakt, wurde aus Pedro de Alcântara, Dom Pedro I, Kaiser von Brasilien. In Portugal wurde er nach dem Tod seines Vaters, Dom João VI (1767-1826), Dom Pedro IV genannt.

Der Romanschriftsteller Joaquim Manuel de Macedo (1820-1882), ein Arzt, Journalist und Lehrer für Geografie und Geschichte am Colégio Dom Pedro I, registriert im Werk Ano Biográfico, Band III, den berühmten Satz Dom Pedros I, am 7. April 1831, im Moment der Übergabe der Abdankungserklärung zugunsten seines Sohnes, dem zukünftigen Dom Pedro II (1852-1891), der damals erst 5 Jahre alt war, an Major Miguel de Frias (1805-1859), dem Adjutanten des Kommandeurs Marschall Lima e Silva (1785-1853). Der bekannte Autor des Buches A Moreninha sagte:

Zur Überraschung aller Anwesenden erklärte er bei der Übergabe des Blattes an Major Frias: — Hier hat Er meine Abdankung. Und tief bewegt in das Schweigen aller hinein: — Ich wünsche allen Glück. Ich ziehe mich nach Europa zurück und verlasse so ein Land, das ich immer geliebt habe und immer noch liebe.

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*1 Paiva Netto und die Proklamation des Neuen Gebotes Jesu – Die heroische Sage des Alziro Zarur (1914-1979) auf Erden, ein im Jahre 2009 – dem Jahr der 50-Jahr Feier der Proklamation – erschienenes Werk.
Anmerkungen Paiva Nettos:
*2 Der Große Architekt des Universums – Feierliche Ansprache mit der die Freimaurerbrüder Gott, den Schöpfer des Universums, bezeichnen.
*3 Der Göttliche Gute Wille – Alziro Zarur lehrte, dass ein „Guter Wille nicht die gute Absicht bedeutet. Ein Guter Wille ist ein guter, beständiger, und entschlossener Wille, der weiß was er will, der von Wahrheit und Liebe erleuchtet ist. Er ist nicht zu verwechseln mit einer guten Absicht, von der der Volksmund sagt, dass die Hölle voll davon sei.“ Lesen Sie mehr zu diesem Thema in meinem Buch Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Bände I, II und III.
*4 Universales Abkommen zum Schmerz – Werk Paiva Nettos aus dem Jahre 1990.

Grundlagen

Gott

Im dritten Band des Buches Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes findet sich diese Definition ihres Vorsitzenden und Predigers hinsichtlich des Schöpfers: „Gott ist Geist, so verkündete Jesus. Bevor Er sichtbar wird soll Er in der menschlichen Intimität als die Liebe gelebt werden! Das Antlitz des allerhöchsten Schöpfers kann allein in der Seele Seiner Kreaturen identifiziert werden: Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe. Nur so werdet ihr als Meine Schüler erkannt werden: es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“, so wie dies Christus gelehrt hat. Dies ist das Antlitz Gottes; je mehr wir lieben, desto mehr manifestiert Er sich in uns.“¹

Weiterhin zu diesem Thema, schlägt Paiva Netto in seinem Buch Reflektionen der Seele, eine tieferes Nachdenken hierzu vor: „eines der größten Hindernisse, die von den Menschen auf ihrem großen Weg zur Erkenntnis Gottes, vom wissenschaftlichen Standort aus gesehen, überwunden werden müssen, ist es, geflissentlich darüber nachzudenken, worüber sie forschen: über Etwas oder über Wen? Oder über den Gott Wen und/oder Etwas?(nicht aber etwas, wie eine leere Konservendose auf der Straße, oder ein Stück zerrissenen Papiers), sondern über ein Göttliches Etwas, das, wenn die Wissenschaft Es entschlüsselt hat, ihr zu Horizonten in multiplen Dimensionen von Weisheit und exemplarischer Moral verhilft (…).“²

Lesen Sie hier weitere Artikel der Religion des dritten Jahrtausends zu diesem Thema: 

Wer ist Gott?

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¹ Seite 312 der Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band 3
² Buch Reflektionen der Seele, Seiten 110 und 111, Taschenbuchausgabe.

Jesus, der Ökumenische Christus, der Göttliche Staatsmann

In der ersten Ausgabe der Akademie Jesus, der Ökumenische Christus, der Göttliche Staatsmann Paiva Netto und die Verkündung des Neuen Gebotes Jesu – Die heroische Sage des Alziro Zarur auf Erden (1914-1979), ließ der Vorsitzende und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Paiva Netto, folgendes zur Kenntnis bringen:

„Jesus, für sich selbst gesehen, ist kein Faktor für Hass und Kriege. Er predigte mit Seinem Neuen Gebot die zur höchsten Potenz erhobene Liebe. Was die irdischen Geschöpfe aus Seiner brüderlichen Botschaft gemacht haben, oder machen, ist deren reduktionistische Schöpfung (…). Den herausragenden Sinn Seines Evangeliums und Seiner Apokalypse im Geiste der Barmherzigkeit zu offenbaren, ist ein herausragender Dienst, den die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes für die Gesellschaft der Welt leistet. Denn Jesus, der Ökumenische Christus – der von daher entkonfessionalisiert ist, und aus diesem Grunde mit Barmherzigkeit über all den anderen Glaubens- und Nichtglaubensrichtungen der sichtbaren Welt, sprich der irdischen und der spirituellen schwebt – stellt eine edle und derzeit höchstaktuelle Idee dar, die es wohl wert ist von allen antisektiererischen Seelen, die frei von Vorurteilen und Tabus sind und die von daher bereit sind mit offenem Geist und Herzen und ohne vorurteilsbehaftete Meinungen zu alimentieren, studiert und auch gelebt zu werden.“

Lesen Sie hier weitere Artikel der Religion des dritten Jahrtausends zu diesem Thema: Der Göttliche Befreier

Der Heilige Geist

Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes lehrt uns, dass wir alle spirituelle Wesen sind und dass der Heilige Geist aus Erleuchteten Geistern besteht, die auch als Gesegnete Seelen, Schutzengel oder Spirituelle Führer1 bekannt sind, die auf eine positive Weise den Menschen beschützen und intuitives Wissen vermitteln. Hinsichtlich dieser spirituellen Tatsache, lehrt uns der Vorsitzende und Prediger der Religion des Dritten Jahrtausends, José de Paiva Netto, in seinem Buch Reflektionen der Seele, Seite 145 der Taschenbuchausgabe:

„Die Toten sterben nicht. Von daher ist Spirituelles Leben keine Abstraktion. Im zweiten Band der Sammlung Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, 2. Auflage, Seite 283 habe ich folgendes notiert: Was sind beispielsweise die Konsequenzen, wenn ein Parlamentarier tatsächlich versteht, dass es ein Leben nach dem Tode des physischen Körpers gibt? Und er noch dazu erkennt, dass es in der Spirituellen Dimension Politiker gibt, die in der Lage sind ihn zu großen Entscheidungen zu inspirieren, ohne ihn in seiner freien Entscheidung zu behindern, denn diese Beziehung wird eine bewusste sein. Das gleiche gilt auch für die Religiösen, die Philosophen, die Wissenschaftler, die Sportler, usw. … Es gibt intelligentes Leben hüben wie drüben. Und wie hier, so leben die Geister in unterschiedlichen evolutiven Stadien. Nicht alle bestehen aus Licht. Die Gegenwart der erhöhten Geister, die uns als Schutzengel zur Seite stehen, wird von unseren guten Gedanken und unserer korrekten Form zu handeln abhängig sein. Aus diesem Grunde ist es unerlässlich immer ‚zu beten und wachsam zu sein‘, um nicht in Versuchung zu geraten, so wie es Jesus gelehrt hat (Evangelium nach Markus, 14:38).“

Die bewusste Vereinigung der beiden Menschheiten

Zusätzlich zu dieser interdimensionalen Verbindung ist es besonders wichtig darauf hinzuweisen, worauf uns die Religion des Dritten Jahrtausends aufmerksam machen will: „Wenn es also eine zwingende Verbindung der oberen Menschheit mit der unteren geben sollte (und es gibt sie tatsächlich), ja, wenn selbst die Tage, die für irdische Wesen auf unbewusste Weise, und, aus eben diesem Grunde mit desaströsem Ausgang, aufgrund unserer renitenten Unwissenheit bezüglich der spirituellen Dinge einhergehen, und wenn dieser Einfluss der unsichtbaren Welt über die vom menschlichen Standpunkt aus sichtbare unvermeidlich ist, dann sollte sie dem Guten zugekehrt sein, denn der Kontakt, der sich im Allgemeinen ergibt, ist der mit bösartigen, rückwärtsgewandten spirituellen Kreaturen, allgemein als Dämonen bekannt. Wir wollen – im vollen Bewusstsein – dafür arbeiten, diese Situation zu ändern. Wir sollten den Einklang mit den Wesen des Guten suchen.“2

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1 Und so viele andere ehrbare Formen, die in den unterschiedlichen religiösen, spirituellen und philosophischen Traditionen gebraucht werden.
Auszug aus dem Buch Spirituelle Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band II, Seite 283.

Ökumenische Spiritualität

Der Begriff Spiritualität verweist auf Tatsachen und/oder Aktionen, die über das allein materielle Verständnis hinausgehen und deren Mechanismus sich in der Dimension des Geistes findet – dieser lebenswichtigen Realität, die dem physischen Leben voransteht und dieses übertrifft.

In einem weitergehenden Schritt dieses Konzepts finden wir die Ökumenische Spiritualität, idealisiert von José de Paiva Netto, dem Vorsitzenden und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes. Hierbei handelt es sich um eine universale Erfahrung, die ausgehend vom Gefühl der Religiosität gelebt wird, das aus den Individuen geboren ist und das aus der Vereinigung der unterschiedlichen Glaubens- und philosophischen Richtungen erwächst. Dies bedeutet, dass, sowohl im spirituellen, wie im sozialen Sinn gesehen,  der Universalismus, der seinen Ursprung in Gott hat, der ja die Brüderliche Liebe ist, die Beziehungen der spirituellen und der menschlichen Wesen untereinander bestimmt, unabhängig davon zu welchen religiösen oder nichtreligiösen Überzeugungen diese sich auch bekennen mögen.

Paiva Netto definiert die Ökumenische Spiritualität als „die Wiege der allergroßzügigsten Werte, die aus der Seele erwachsen, der Wohnstatt der Emotionen und des von Intuition erleuchteten Denkens, dem Gebiet also, das all jenes umfasst, was das vulgäre Gebiet der Materie überschreitet und was aus der sublimierten menschlichen Sensibilität besteht, wie beispielsweise Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Ethik, Ehrlichkeit, Großzügigkeit und die Brüderliche Liebe. (…) Auch gibt es – was grundlegend wichtig ist hervorzuheben – die ökumenische Spiritualität, verstanden als die Existenz der Wesen in den Unsichtbaren Sphären, in denen das Leben sich ewiglich fortsetzt. Letztendlich also die Spirituelle Welt!“

Und er fährt weiterhin fort: „Die Bedeutung von Brüderlichkeit und Ökumenischer Spiritualität bringt uns in einen gesunden engeren Kontakt mit uns selbst und mit dem Schöpfer des Universums und Seiner Schöpfung, die den vollkommensten Altar darstellt, an dem wir Ihn anbeten sollen.“ 

Das Neue Gebot Jesu

Welches Volk leidet nicht an einem Mangel an Brüderlicher Liebe, damit dieses in der Tat in einer gerechten Gesellschaft leben kann? Das Gegenteil davon ist es leider, was sich auf nur allzu sichtbare Weise in der Welt verbreitet: Gewalt, Leiden, Kriege. Auf Seinem Weg auf Erden brachte uns Jesus, der Ökumenische Christus und Göttliche Staatsmann, Lehren, Parabeln und Beispiele von Liebe und Göttlicher Gerechtigkeit, einschließlich des Gesetzes, das in der Lage ist den Menschen für immer zu verändern und ihn Herkunft und Ziel seiner Existenz erkennen lässt: Sein Neues Gebot „Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe. Nur so werdet ihr als Meine Schüler erkannt werden“. (Evangelium nach Johannes 13:34 und 35).

Carl Bloch

Der  folgende Artikel des Vorsitzenden und Predigers der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, José de Paiva Netto, erklärt die Großartigkeit dieser, vom Himmlischen Freund getätigten Offenbarung. Der Text wurde der Erstveröffentlichung*1 der Akademie Jesu, des Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmannes entnommen, die 2007 von José de Paiva Netto gegründet wurde und die darauf abzielt, die Form zu entkonfessionalisieren, wie einige die ökumenischen und ewigen Lehren des Himmlischen Akademikers für alle Gebiete des spirituell-menschlichen Wissens betrachten. Auch sucht sie Ihn auf unwiderlegbare Weise der Menschheit vorzustellen, so dass die Befangenheit einer jeden ungeordneten Kampagne des Reduktionismus aller göttlich-menschlichen Bedeutung Jesu aufgezeigt wird (…), so wie dies der Gründer dieses Ideen- und Studienforums erklärt.

Der wahrhaftige Ausdruck von Gerechtigkeit und Liebe

So mancher verwechselt Liebe mit Passivität oder Straflosigkeit, wobei deren Bedeutung doch genau das Gegenteil darstellt. Also, es ist doch einfach undenkbar sich eine gerechte Gesellschaft vorzustellen, ohne dass diese die unantastbare Erleuchtung des Neuen Gebots des Göttlichen Gesetzgebers empfänge. Aufgrund einfacher Deduktion oder mittels reiner Logik, die nicht die Anerkennung der Existenz einer Weisheit in Frage stellt, die sich über allem irdischen Wissen befindet, so stellen wir fest, dass Jesus, der ausgezeichnete Staatsmann sich darum sorgte Seine Allerhöchste Anweisung in Form eines Gesetzes zu offenbaren, um Ordnung zu schaffen:

— Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe (Frohe Botschaft nach Johannes, 13:34).

So werden wir also vor das größte aller Seiner Gebote gestellt werden, vor die Grundlage der Gesetzlichen Verfassung des Kosmos. Und Er verordnete gleichfalls die Regelung dieses Gesetzes:

— Nur so werdet ihr als Meine Schüler erkannt werden“. (Evangelium nach Johannes, 13:35 in Übereinstimmung mit der Jerusalem-Bibel).

Von daher müssen wir sofort die Bedeutung von Gerechtigkeit mit jener der Liebe verbinden. Allerdings rede ich von einer Gerechtigkeit, die von den allerhöchsten Prinzipien inspiriert ist, und die nicht von den Unmenschlichkeiten berührt wird, die im Verlauf der Jahrtausende im Namen des Himmlischen Vaters und des Rechts ausgeübt wurden.

Aus der Soziologie des Universums

Ich habe in der Soziologie des Universums geschrieben, dass wir tolerant sein müssen, allerdings, wenn eine Straftat bewiesen ist, so soll nach dem Gesetz (natürlich nach einem gerechten Gesetz) vorgegangen werden, angesichts der Tatsache, dass Straflosigkeit das Grab der Nationen bedeutet.

Der  unerschrockene Montesquieu (1689-1755) bemerkte:

— Etwas ist nicht gerecht, nur weil es Gesetz ist, es sollte aber Gesetz sein, weil es gerecht ist.

Wir müssen unermüdlich mit den Waffen des Gebots Jesu (Johannes, 13:34 und 35) gegen die Ungerechtigkeit ankämpfen, so wie es in der Lehre des Konfuzius (551-479 v. Chr.) geschrieben steht, die an seine Anhänger anvertraut wurde:

— Der Zweck von Strafe ist es der Strafe selbst ein Ende zu bereiten.

Liebe darf niemals als etwas zerbrechliches angesehen werden. Andernfalls hätte Gandhi (1869-1948) nicht zum Schluss kommen können, dass:

— Wenn nur ein einziger Mensch die erfüllte Liebe erreichte, würde dies den Hass von Millionen neutralisieren.

So lasst uns also immer daran denken, so wie ich dies in der Soziologie des Universums hervorhebe, dass das Gesetz Brüderlichkeit bedeutet. Und Ethik seine Disziplin. Gerechtigkeit seine Anwendung. Es ist niemand unglücklicher zu nennen, als derjenige, der im Glauben und Barmherzigkeit mittellos ist.

Goldener Pfeil und das Gebot Jesu

Unser Freund, der Geist Goldener Pfeil, erinnert uns durch den Sensitiven Chico Periotto daran, dass man auch noch folgendes benötigt:

— Das Neue Gebot stellt auf einer Seite die strafende Hand der anderen dar. Das ist Jesus. Und so bringt er uns voran. Die ganze Revolution liegt hierin begründet: man muss wissen zu verstehen, was Jesus fühlt, denkt und will. Das Neue Gebot Jesu verändert [zum Besseren] die Geister, die auf Bewährung sind. Es ist wichtig, dass die strafende Hand die Hand des Neuen Gebotes der Liebe begleitet.

In meinem Artikel „Erziehung und Volontariat höchst aktuell“, erläuterte ich, dass die Worte des Allerhöchsten Pädagogen überleben, weil diese eine wichtige moralische (ich rede nicht von einer moralistischen), ethische, soziale, menschliche und spirituelle Botschaft verbreiten, an der es einem jeden Volke mangelt. Bei deren Studium, immer im Geiste und Wahrheit im Lichte des „Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe“, so werden wir – im Verlauf der Zeit, wie Zarur „den großen Gesandten Gottes nannte – das Konzept der Gerechtigkeit, vereint mit dem der Güte assimilieren. So werden wir also nicht zum Komplizen dessen werden, was falsch ist, sondern wir werden der Seele diese erhöhte zivilisierende Allianz als das Gefühl der Güte einverleiben, das aus dem von einem Gott geschaffenen Herzen erwächst, der, in der Definition Jesu, religiös und barmherzig, und nach dem Evangelisten Johannes „die Liebe ist“ (Erster Brief Johannes, 4:8). Um diesen Gedanken noch klarer zu gestalten, möchte ich wiederum an diese Warnung des Konfuzius erinnern, mit der ich mich von früh an identifiziere. Er bestätigt von der Höhe seiner Tausendjährigen Weisheit, dass:

— Güte mit Güte vergolten wird, das Böse aber mit Gerechtigkeit.

Der berühmte chinesische Denker hat sich selbstverständlich nicht auf die Rache bezogen, die ja dem Sinn der wahrhaftigen Gerechtigkeit entgegen steht.

Das Recht auf Verteidigung

In einer Stegreifrede, die ich in Rio de Janeiro/RJ gehalten habe, erklärte ich, dass die Göttliche Gerechtigkeit genau der wahrhaftige Ausdruck von Liebe ist, die so oft mit Strenge erzieht.

Hier ist nun eine Erklärung notwendig: wir wollen auch nicht diese Anfangslehre vergessen, die unser Bruder Zarur als das 7. Gebot der Männer und Frauen des Guten Willens Gottes festlegte:

— Vergeben heißt die richterliche Entscheidung dem Gesetz Gottes zu übertragen. Aber der Vater verbietet Seinen Kindern nicht sich vor den Bösen zu verteidigen.

(…) Die Reife wird uns diese erhabene Seite des Himmlischen Vaters offenbaren, die pädagogische Qualität Seiner Liebe und Seiner hiermit verbundenen Gerechtigkeit.

In Der Weg, die Wahrheit und das Leben, stellt Emmanuel, mit seiner unfehlbaren Feder, kategorisch fest:

— Unendlich ist die Barmherzigkeit Jesu in den Bewegungen des planetarischen Lebens. Im Zentrum all Seines edlen Ausdrucks der Existenz, schlägt Sein liebevolles Herz, voll von der Lebenskraft von Vergebung und Güte. Die Menschen sind wie die grünen Zweige des glorreichen Baumes. Wenn sie ihre Pflichten missachten, so vertrocknen sie, denn sie schneiden sich vom Lebenssaft ab. Sie fallen auf den Boden der Desillusion, um sich im Feuer der wiederherrichtenden Leiden zu reinigen, damit sie erneut von Jesus überkommen werden, von Seiner Barmherzigkeit zur Erneuerung.

Allan Kardec (1804-1869) schrieb in Der Himmel und die Hölle:

— Die Barmherzigkeit Gottes ist unendlich, aber nicht blind(Unsere Hervorhebungen) 

Gerechtigkeit heißt nicht Rache

Allerdings ist Gefahr im Verzug, wenn der Mensch, selbst unvollkommen und im allgemeinen rachsüchtig, den Platz Gottes oder des Rechts einnimmt, das auf die perfekte Gerechtigkeit zum Gleichgewicht der institutionellen Struktur abzielt. Dann bildet sich all das Übel, welches die Völker seit langem schon mit Schande überzieht. Hören wir, was der deutschstämmige französische Philosoph, Dietrich de Holbach (1723-1789) dazu zu sagen hat:

— Die Rache dient allein dazu die Feindschaften in der Welt zu verewigen. Auf das sinnlose Vergnügen, das diese uns bereitet, folgt immer die ewige Reue.

Jesus, der Ökumenische, der Universale Christus und Göttliche Staatsmann

Zum Abschluss möchte ich hervorheben, dass Jesus, für sich selbst gesehen, kein Faktor für Hass und Kriege ist. Er predigte mit Seinem Neuen Gebot die zur höchsten Potenz erhobene Liebe. Was die irdischen Geschöpfe dann aus Seiner Botschaft machten, ist deren reduktionistische Schöpfung, für die sie Rechenschaft abgeben werden müssen.

Den herausragenden Sinn Seines Evangeliums und Seiner Apokalypse ohne hassvolle Intoleranz, d.h. im Geiste und Wahrheit, im Lichte Seines Neuen Gebots der Brüderlichen Liebe zu offenbaren, ist ein herausragender Dienst, den die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes für die Gesellschaft der Welt leistet. Denn Jesus, der Ökumenische Christus – der von daher universal und entkonfessionalisiert ist, und aus diesem Grunde mit Barmherzigkeit über all den anderen Glaubens- und Nichtglaubensrichtungen der sichtbaren Welt, sprich der irdischen und der spirituellen schwebt – stellt eine edle und derzeit höchstaktuelle Idee dar, die es wohl wert ist von allen antisektiererischen Seelen, die frei von Vorurteilen und Tabus sind und die von daher bereit sind mit offenem Geiste und Herzen, und ohne vorurteilsbehaftete Meinungen zu alimentieren, studiert und auch gelebt zu werden.

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Paiva Netto und die Proklamation des Neuen Gebotes Jesu – Die heroische Sage des Alziro Zarur (1914-1979) auf Erden, ein im Jahre 2009, dem Jahr der 50-Jahr Feier der Proklamation, erschienenes Werk. 

Evangelium-Apokalypse Jesu

Paiva Netto, der Vorsitzende und Prediger der Religion des Dritten Jahrtausends erläutert wie folgt: „Die Aufgabe der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes liegt hauptsächlich im Spirituellen, denn nur wer tatsächlich die Göttlichen Gesetze kennt, der kann auch frei sein. Aus diesem Grunde ist das Hauptziel aller Predigt der Religion der Universalen Liebe, Jesus.“ Um ihre Bestimmung zu erreichen, predigt die Religion der Universalen Liebe das Evangelium-Apokalypse Jesu immer im Geiste und in der Wahrheit, im Lichte Seines Neuen Gebotes: „Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe“ (Evangelium Christi, nach Johannes 13:34).

Die Religion

Im Artikel „Religion reimt sich nicht auf Intoleranz“, drückt José de Paiva Netto¹ seine Sicht darüber aus, was die Religion und deren außergewöhnliche Rolle für die Menschheit bedeuten:

„Ich verstehe Religion als Solidarität, Respekt vor dem Leben, Erleuchtung des Geistes, der wir alle sind. Ich kann Religion nur als etwas Dynamisches, Lebendiges, Pragmatisches verstehen, das selbstlos verwirklicht, Wege des Lichts in den Seelen öffnet und, deswegen, in der ethischen Vorhut sein muss. Ich würde sie nicht verstehen, wenn sie nicht auch vernünftig an der Verwandlung der traurigen Tatsachen, die die Völker noch belasten, wirken würde. Diese brauchen immer dringender Gott, der das Gegenmittel ist, für alle geistigen und moralischen, und daraus folgend auch aller sozialen Übel, einschließlich der Tatenlosigkeit, dem Sektarismus und der alles dem Verfall preisgebende Intoleranz, die den Geist der Menschen verdunkeln. (…) Und in keiner Weise darf man die Atheisten von irgendeiner Maßnahme ausschließen, die der Welt zugunsten kommt.“

Lesen sie den ganzen Artikel: Religion reimt sich nicht auf Intoleranz

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¹ Der Vorsitzende und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes.

Das Gebet

Zur Rolle des Gebetes im Leben der Kreaturen, unabhängig von deren Traditionen und Kultur, schreibt Paiva Netto, Vorsitzender und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, im Artikel „Ein Atheist soll auch beten“:

„Das Gebet ist keine Zuflucht weder der Feiglinge noch der Müßiggänger. Es erhebt uns, die Arbeit verwirklicht uns. Der Papst betet, der Dalai Lhama meditiert, Chico Xavier betet, die Rabbiner stimmen ihre Fürbitten an, die Evangelischen singen ihre Loblieder zu Gott, die Muslime deklamieren den heiligen Koran, Mutter Teresa von Kalkutta betete, Helen Keller ebenfalls, sogar Cony betet in Liebe für seine kleine Hündin Mila. Lieben ist ein Gebet. Was ist Beten, wenn nicht die Liebe, die man in große Taten steckt? Wenn ein atheistischer Bruder eine Wohltat zugunsten der Gesellschaft vollbringt, betet er. Beten ist nicht einfach nur ein sinnbildlicher Akt. Es ist das stärkste Werkzeug, welches das menschliche Wesen besitzt, das Gotteskapital. Wie der deutsche katholische Mönch Thomas von Kempen (1380- 1471) in seinem Werk Nachahmung Christi, „Edel ist die Kunst, sich mit Gott zu unterhalten” behauptete.“

Lesen Sie die Artikel: „Ein Atheist soll auch beten“ und „Die Kraft des Gebets“.

Auch Sie können die Namen ihrer Familienangehörigen  und Freunde in die mächtige Ökumenische Gebetskette der Religion der Universalen Liebe mit einbeziehen.

Das Leben nach dem Tode

Hinsichtlich der Ewigkeit des Lebens überbringt uns der Vorsitzende und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, José de Paiva Netto, in seinem Artikel Der Tod ist nicht das Ende, eine wertvolle Lehre:

„Nichts stirbt. Es reicht aus sich einen Kadaver anzuschauen, der den Geist bekleidete, auch er verwandelt sich in Leben. Der Tod ist ein Gerücht. Der viel vermisste Journalist, Rundfunksprecher, Dichter und Schriftsteller Alziro Zarur (1914-1979) lehrte bereits, dass „es an keinem Punkt des Universums den Tod gibt.“ Gott ist nicht Tod. Er ist das Leben. Er ist das ewige Leben. Jesus selbst offenbarte Seinen Jüngern, dass der Himmlische Vater unsterbliche Wesen universal regiert. Und Er schloss: „Und weil du nicht an diese Tatsache glaubst, so wirst du im Irrtum leben“. Diejenigen die von uns geliebt werden, sterben niemals, selbst wenn sie sich bereits in der Spirituellen Welt befinden. Viele verbleiben an unserer Seite und helfen uns; andere wiederum benötigen unsere Gebete. Lasst uns für sie beten, damit jemand, wenn unsere Zeit gekommen ist, da ist, der auch für uns betet. Lasst uns Gott dafür danken, dass Er ein Gott der Lebenden ist. Die Toten sterben nicht.“

Lesen Sie hier weitere Artikel der Religion des dritten Jahrtausends zu diesem Thema:
Die Toten sterben nicht
Selbstmord löst niemandes Leiden

Frieden

Der Vorsitzende und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, José de Paiva Netto bestätigt in seinem Artikel Die Lobpreisung des Friedens:

„Eine Welt im Krieg, oder besser, eine Welt die immerzu sich im Kriege befindet. Also wird es ebenso Zeit über den Frieden zu reden und für ihn ohne auszuruhen zu kämpfen, bis man ihn schließlich errungen hat. Dies schließt den Frieden im Straßenverkehr mit ein, deren Unglücke so viele Menschen zum Opfer fallen. Eine der Gefahren, die die Menschheit durchläuft, ist die Vulgarisierung des Leidens. Davon, dass wir dies so oft in den doch so notwendigen Medien sehen, könnte ein Teil der Bevölkerung meinen, dass man so etwas sowieso nicht ändern kann. Dies ist ein Massaker an der inneren Ruhe von Personen und Nationen, wenn diese sich vom „Unabänderlichen“ mitziehen lassen. Also, man kann alles in diesem Leben besser machen oder korrigieren. 

Wenn sich die Familien wegen der tragischen Nachrichten an diese Absurditäten gewöhnt haben, dann werden sie auch deren Leben bestimmen. 

Wenn es uns nicht möglich ist den Dritten Weltkrieg zu verhindern, der die Früchte einer Jahrtausende währenden Saat an menschlichem Wahnsinn darstellt, dann wünschen wir es uns, nicht die Reue zu verspüren, nicht das Mögliche wie auch das Unmögliche getan zu haben, um die Welt an den Frieden Gottes zu gemahnen. Auf alle erdenkliche Weise treten wir schon seit Langem dem Lateinischen Sprichwort entgegen: „Wenn du den Frieden willst, dann bereite dich auf den Krieg vor.“ (“Si vis pacem, para bellum”), verkündigt der Geist, der Rui Barbosa (1849-1923) inspirierte, der mutige Haias Adler, als sagte: „Wenn du den Frieden willst, dann bereite dich auf den Frieden vor.“ 

Ewiger Geist

Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes setzt sich zusammen aus Materie (Körper) und Geist, welcher einen ewigen und göttlichen Teil darstellt, der bereits vor dem Körper existiert und der bis über das Phänomen des Todes hinaus andauert. Von daher auch der Ausdruck „ewiger Geist”, der die Individualität bestimmt, die Qualitäten und Werte, die den Menschen charakterisieren. So wie dies der Vorsitzende und Prediger der Religion der Universalen Liebe, José de Paiva Netto definiert: „Manche verstehen ihn nur als eine Projektion des fleischlichen Verstandes, als eine materielle Reflexion. Dann also müssen wir erklären, was wir mit Geist sagen wollen: der ewige Teil von uns allen, ohne den der Körper zum Kadaver wird.“ Diese Bestätigung ist aus den Worten Jesu, des Himmlischen Erziehers geboren, der uns in Seinem Evangelium lehrte: „Gott ist Geist“ (Johannes 4:24), und was sich im Bericht Moses, im Buch Genesis (1:26) vollendet: „Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich (…)“. Für die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes verändert das Verständnis des „ewigen Geistes“ das Leben der Menschen und erweitert deren Vermögen Gutes zu tun.

Umgebungen

Der Tempel des Guten Willens

In Brasília, der Hauptstadt Brasiliens, befindet sich das Spirituelle Hauptquartier der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes. Es ist auch als Tempel des Totalen Ökumenismus, als der Friedenstempel und die Pyramide der gesegneten Seelen und der Erleuchteten Geister bekannt. Als ein Dach für die Menschheit angesehen, begrüßt der TGW alle Völker auf brüderliche Weise, so wie dies von seinem Gründer Paiva Netto vertreten wird: 

„Wenn die Menschen ein Dach über dem Kopf benötigen, um sich vor dem Unwetter zu schützen, so muss dringendst auch ein Ort geschaffen werden, in dem sie Schutz vor den Stürmen ihrer Gefühle finden, wo ihre religiösen, ideologischen, politischen und ökonomischen Unterschiede vergessen werden können, so dass sie sich geistlich wiederfinden und sich von den persönlichen Stürmen erholen können. Jeder Mensch, vom stärksten bis hin zum einfachsten, sogar die atheistischen Brüder, hat einen Schmerz, den er niemandem erzählt".

André Fernandes

    

Der Tempel des Guten Willens ist nach offiziellen Zahlen der Tourismusbehörde des Bundesdistrikts (Setur), das meistbesuchte Monument der brasilianischen Bundeshauptstadt. Er erhält jeden Tag Besuch von Pilgern aller Religionen, ebenso wie den von Agnostikern und Atheisten und er empfängt seine Besucher aus allen Traditionen, Kulturen und philosophischen Richtungen, mit Brüderlichkeit.

Er befindet sich im SGAS 915, Parzellen 75/76 – im Südflügel von Brasília in Brasilien. Die offizielle Webseite des Monuments: www.tbv.com.br.

Die Ökumenischen Kirchen der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes

Die Ökumenischen Kirchen der Religion des Dritten Jahrtausends, die sich über alle Regionen Brasiliens erstrecken und die in anderen Ländern Nord- und Südamerikas, sowie Europas vertreten sind, stellen eine Umgebung zur Unterrichtung in Ökumenischer Spiritualität dar, mit ihren Lektionen, die aus dem Evangelium-Apokalypse Jesu im Geiste und in Wahrheit im Lichte Seines Neuen Gebotes* verstanden werden und die den Menschen und dessen ewigen Geist auf ein universales Gewissen hin vorbereiten, das sich in seiner alltäglichen Haltung ausdrückt.

In dieser Umgebung des Friedens werden Menschen allen Glaubens willkommen geheißen, damit diese sich in ihrem Glauben stärken und gemeinsam neue und erweiterte Horizonte zur Konstruktion einer besseren Welt und einer glücklicheren Menschheit finden können. 

Matheus Paulo

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*Neuen Gebots Jesu (Evangeliums von Christus Gottes nach Johannes, 13:34 und 35): „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander, wie Ich euch geliebt habe. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr euch liebt".

Handeln

Familienkirchen

Sie sind die Familien, die bei sich zuhause, jede Woche zur Realisierung des Kreuzzugs des Neuen Gebotes Jesu Zuhause, in einem Augenblick tiefen spirituellen Lernens, mit Freunden und Nachbarn versammeln. Hinsichtlich des Kreuzzuges Zuhause, erklärt die Religion der Universalen Liebe:

„Abgesehen davon, dass sie an den Großversammlungen teilnehmen, die allwöchentlich in den Ökumenischen Kirchen der Religion Gottes stattfinden, wird von deren Vertretern in den Familiären Kirchen ein religiös-ökumenisches Treffen veranstaltet, bei dem Verwandte, Freunde und Nachbarn sich für das Studium der Ökumenischen Doktrin der Religion Gottes des Dritten Jahrtausends und zu Lektüre und umfassender Meditation der doktrinären Bücher der Religion Gottes zusammenfinden, was bewirkt, dass die Himmlischen Heerscharen sich dem Zuhause nähern können und jene beschützen, die deren Schutz tatsächlich auch verdienen. Hiermit empfängt die Familie den Segen des Himmlischen Vaters und stärkt die Bande der Liebe in ihr, die eine solide Grundlage der Implantation der Alleinigen Kirchengemeinde Jesu, des Ökumenischen Christus, des Göttlichen Staatsmannes, auf Erden und im irdischen Himmel darstellen und erfüllen so die in dieser Publikation enthaltenen Kriterien. Die auf solche Weise wieder erstarkten Personen überwinden die sich ihnen stellenden Herausforderungen von heute, mit der untrennbaren Vereinigung um unseren Vortrefflichen Meister.“1

Arquivo

     

+ Möchten auch Sie diese Zeremonie bei sich Zuhause durchführen? Sehen Sie hier unseren Vorschlag, wie sie dies realisieren können. 

Die Bedeutung der Familie

Hierzu erläutert der Vorsitzende und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes in seinem Artikel Die große Familie Menschheit:

„Ist die Familie am Ende? Nein. Sie entwickelt sich nur weiter, was ja auch normal ist. Und bei all dem Durcheinander beim Übergang ins neue Jahrtausend, und wie unwahrscheinlich es auch den allzu Eiligen vorkommen mag, und mehr schlecht als recht, auf der Suche nach Etwas, das eines Tage sich als Gott herausstellt — mit oder ohne Namen — , der die Liebe ist, ohne die der Einzelne nicht in würdiger Weise überleben kann, während er, ob er es will oder nicht, ein Teil von Ihm ist. Der Apostel Paulus schrieb in seinem Zweiten Brief an die Korinther, 6:16: — „Ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes.“

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1Paiva Netto und die Proklamation des Neuen Gebotes Jesu – Die heroische Sage des Alziro Zarur (1914-1979) auf Erden, ein im Jahre 2009, dem Jahr der 50-Jahr Feier der Proklamation, erschienenes Werk.

Akademie Jesu, des Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmannes

„Die Akademie Jesu, des Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmannes besteht aus dem Institut für Studien, Forschung und Leben des Neuen Gebotes Jesu und dem Institut für Studien und Forschung der Wissenschaft der Seele. Bei der Förderung des universalen Wissens, d.h. des göttlichen und des menschlichen, liegt deren Zielsetzung in der Entkonfessionierung der Art und Weise, wie  einige Gottes Christus und das Christentum betrachten. Es liegt also an ihr, Einfluss und Anwendbarkeit der ökumenischen und ewigen Lehren des Himmlischen Wissenschaftlers auf allen Gebieten des spirituell-menschlichen Wissens aufzuzeigen und Ihn auf eine umfassende, brüderliche und für die Menschheit unwiderlegbare Weise darzustellen.“ 

Definition von Paiva Netto, Vorsitzender und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, anlässlich der Gründung der Akademie Jesu, des Ökumenischen Christus und Göttlichen Staatsmannes, am 1. Februar 2007.

Lesen Sie hier weitere Artikel der Religion des dritten Jahrtausends zu diesem Thema:
Der Horizont über den Horizont hinaus
Die Warnung Schillers und die Aufgabe des Schmerzes​
Eine Sicht zu Jesus​

Die Weltrevolution der Geister des Lichtes

Einer der Beiträge der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes ist es, den Menschen dabei zu helfen, die Essenz und die Mysterien nach dem Tode zu verstehen, d. h. die Ewigkeit des Lebens. Hierzu fördert sie die Weltrevolution der Geister des Lichtes, mit, auf dem Gebiet der verantwortlichen und solidarischen Kommunikation mit der Anderen Seite des Lebens durchgeführten Arbeit.

Andherson Barcelos

Brasília, DF - Peregrino faz sua meditação sob do Cristal Sagrado do Templo da Boa Vontade. Fundado por Paiva Netto em 21 de Outubro de 1989, este monumento é a Sede Espiritual da Religião do Terceiro Milênio e traz importante contribuição para que os Seres Humanos, sejam quais forem suas culturas, crenças, etinias, ideologias ou outras denominações, possam se conectar com o Mundo Espiritual Superior, isto é, com a Influência Bendita dos Espíritos de Luz para que estes nos ajudem superar os desafios da nossa jornada na Terra.

Der Ausdruck Weltrevolution der Geister wurde im Jahre 1953 vom viel vermissten Verkünder der Religion der Universalen Liebe, Alziro Zarur (1914-1979), begründet. José de Paiva Netto, der heutige Vorsitzende und Prediger der Institution hat dem, Jahre später den Zusatz „des Lichtes“ hinzugefügt und so das Mitwirken der Göttlichen Heerscharen hervorgehoben. Diese Bewegung wurde übrigens aufgrund seiner Führung und seines Einsatzes weitergeführt.

Am 6. Januar 1992, gab er den Startschuss für die Arbeit am Universalen Spirituellen Zentrum (CEU), welches als eines seiner Zielsetzungen die Förderung einer bewussten Vereinigung der Beiden Menschheiten hat: die des Himmels und die der Erde. Von da an folgten psychografische und psychofone Manifestationen, ebenso wie solche mit physikalischer Auswirkung.

Ein wichtiger Unterschied in dieser Aktion ist es, sicherzustellen, dass der Mensch das Wissen um die göttlichen Gesetze und die Lehren Jesu im Alltag, sowie deren Applikation sucht, damit er die Angst vor dem Tode und den mit der Spiritualität verbundenen Dingen verliert, die von der Menschheit bis heute noch nicht verstanden werden.

Eigenartigerweise ist der 6. Januar auch der Tag an dem die so wichtige spirituelle Manifestation gefeiert wird, die als der Anbeginn der Institutionen des Guten Willens gilt: lernen Sie hier diese Geschichte kennen.

In der Höheren Spirituellen Welt ist Dr. Bezerra de Menezes (1831-1900) der Koordinator für diese Aktivitäten. Er ist ein Geist, der, als dieser in Brasilien Mensch geworden, als der „Arzt der Armen“ bekannt war; auch war er ein angesehener und wichtiger Vertreter der Bewegung zur Befreiung der Sklaven. Die Religion des Dritten Jahrtausends versteht diese Kommunikation mit der Höheren Ebene als einen Teil des natürlichen Zusammenlebens der Wesen miteinander, seien dies nun jene, die wiedergeboren wurden, oder die, die ihren Körper verlassen haben.

Eine der Voraussetzungen für die Weltrevolution der Geister des Lichts, ist es zu zeigen, dass ein jeder die Fähigkeit zum Mediumismus in sich trägt und dass, um diesen zu erwecken, es notwendig ist zu lernen sie in Übereinstimmung mit der Erhöhten Spirituellen Welt zu entwickeln, wie Paiva Netto dies erklärt. Im zweiten Band der Spirituellen Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, bestätigt er, dass die menschlichen Wesen

„alle Medien sind. Wenn sie aber keine evangelisierten Medien sind und nicht von der Erfahrung des Neuen Gebotes Christi erleuchtet – ‚Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt‘ (Evangelium Jesu, nach Johannes 13:34 und 35) -, welches das Gesetz der Liebe bedeutet, dann können sie nichts anderes sein als Instrumente des Bösen.“

Von daher muss diese Kommunikation mit den Geistern des Guten auf eine verantwortliche und bewusste Weise und unter der Vermittlung guter Gedanken, einem gesunden Verhalten sowie solidarischer Taten begründet werden. All dies wird dann Trost, Kraft, Enthusiasmus und gute Erkenntnis liefern, um die verschiedenen Herausforderungen des Alltags bewältigen zu können.

Unter der Prärogative, dass „man keine Revolution wie diese machen kann, indem man die Geister verheimlicht“, stellt Paiva Netto das Super Netzwerk des Guten Willens für Kommunikation² den Geistern des Lichts, wie beispielsweise dem edlen Dr. Bezerra de Menezes, Dr. André Luiz, Emmanuel, dem Goldenen Pfeil, Dr. Osmar Carvalho e Silva, sowie Nair Torres und vielen anderen spirituellen Aktivisten zur Verfügung, die sich für diese bewusste Vereinigung der Menschheiten engagieren und  damit diese ihre Botschaften und Erläuterungen zu den Göttlichen Gesetzen überbringen können. Lesen Sie hier eine dieser Botschaften.

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Radio Super Netzwerk des Guten Willens – Komponiert von Radio Guter Wille Network, Guter Wille Sendung,Netzwerk Bildung und die Zukunft des Fernsehens, Ecumenismo Sendung, Som Puro Recorder, Verlag Elevação und Guter Wille Portal.

Mystik

Fluidisiertes Wasser

Paiva Netto, Vorsitzender und Prediger der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes erklärt: Seit Anbeginn der Predigten des viel vermissten Gründers der LGW, Alziro Zarur (1914-1979), stellen seine Zuhörer, während der Sendung „Sprechen wir mit Gott“, ein Glas, eine Karaffe oder sonst irgendein Gefäß mit Wasser neben den Radioapparat, damit all die, die den Glauben haben, in jenen Momenten der Kommunion mit der Höheren Macht, durch die Fluidisierung dieser wertvollen Flüssigkeit, und im direkten Maße, wie dieser ihnen zusteht, den Segen des Himmlischen Vaters empfangen können.

André Fernandes

Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes stärkt, während ihrer machtvollen Gebetskette, die Geister und erleuchtet die Seelen mit den Beispielen der Apokalypse und des Evangeliums Jesu.

Hiermit zeigt sie ihren Zuhörern und Anhängern, dass, wenn Gott die Wasser des Jordanflusses und des Teichs von Siloah fluidisierte, um die Kranken in biblischen Zeiten zu heilen, warum sollte Er dann nicht auch das Wasser fluidisieren, das neben dem Radioempfänger zur Zeit der SGW – der Sendung des Guten Willens aufgestellt ist? Also, wie schon der Göttliche Chef uns lehrte: Alles kann, wer glaubt. (Evangelium nach Markus, 9:23)1.

Seit dem Ende der 1940er Jahre, bis in die heutige Zeit hinein, wird diese Tradition der Christen des Neuen Gebotes Jesu in den Sendungen von Guter Wille TV und des Radiosenders Super Netzwerks des Guten Willens beibehalten, während zu jeder Stunde die machtvolle Ökumenische Gebetskette der Religion des Dritten Jahrtausends stattfindet. Dieser Augenblick des Gebetes hat zum Ziel, ausgehend von den ökumenischen und brüderlichen Lehren des Evangeliums und der Apokalypse Jesu, das Herz zu stärken und die Seele zu erleuchten.

Ein jeder kann an dieser Kette teilnehmen und dieselbe Umgebung des Friedens in seinem Zuhause, bei der Arbeit und auch im Krankenhaus zu schaffen und den Himmlischen Arzt darum zu bitten, einen Behälter mit Wasser zu fluidisieren, was heißt, dass Er Seine stärkenden, erneuernden und heilenden2 Säfte darin deponiert.

Fluidisiertes Wasser kann auch in der Heiligen Quelle im Tempel des Guten Willens angetroffen werden, einer Umgebung des Friedens und der spirituellen Erhöhung, die täglich Tausenden Pilgern zugutekommt. Das Nass durchläuft dort verschiedene Filter und fließt unter dem Heiligen Kristall hindurch, durch das Kirchenschiff des TGW, bis es sich dann in den Brunnen ergießt.

Der viel vermisste Verkünder der Religion der Universalen Liebe, Alziro Zarur (1914-1979) lehrte uns: „Also, (…) wenn Gott das Wasser geschaffen hat, was kein Mensch erfinden und kein Gebilde erschaffen könnte, so kann Er in dieses Wasser die rechte Medizin für einen jeden von uns tun. Daran zu zweifeln heißt an den elementarsten Dingen, an der Logik der einfachsten Elemente zu zweifeln.“

Lesen Sie einen weiteren Artikel der Religion des Dritten Jahrtausends zu diesem Thema: Die sozialen Auswirkungen des Gebets

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1 Seite 237 der Spirituellen Richtlinien der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes, Band I, Untertitel „Wenn Gott das Wasser geschaffen hat, warum sollte Er es dann nicht fluidisieren können?
2  Die Religion des Dritten Jahrtausends veranlasst niemanden dazu im Falle einer Krankheit eine traditionelle medizinische Behandlung abzubrechen oder keinen Arzt mehr aufzusuchen. Es ist notwendig, dass spirituelle Medizin und materielle Medizin miteinander in Einklang stehen. Gott bedient sich der materiellen Medizin um, entsprechend den existierenden wissenschaftlichen Prinzipien, die sich im Verlauf der Zeit perfektionieren, zu heilen oder eine Krankheit zu behandeln.

Die Stunde des Angelus

Die Stunde des Angelus, auch als die Stunde des Ave Maria! bekannt, ist eine in der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes traditionelle Zeremonie, die ihren Anfang in den 1940er Jahren durch Alziro Zarur (1914-1979) im Radio fand, dem Verkünder der Religion des Dritten Jahrtausends.

Zarur, ein hingebungsvoller Bewunderer der Allerseligsten Jungfrau Maria, hinterließ unzählige Gebete, Gedichte und Verse, die zu Ehren der Allerhöchsten Mutter Jesu aufgenommen wurden, und die gegenwärtig, immer um 18 Uhr, vom Super Netzwerk des Guten Willens für Kommunikation (Radio, TV und Internet), zusammen mit Liedern und Gebeten zu Ehren der Universalen Mutter der Menschheit gesendet werden.

Vivian R. Ferreira

   

Dem Publikum offenstehend, findet die Stunde des Angelus auch täglich im Tempel des Guten Willens, sowie in den Ökumenischen Kirchen der Religion des Dritten Jahrtausends statt. Alldiejenigen, die an diesem ökumenischen Augenblick des Gebetes teilnehmen, können ihren Namen und den ihrer Familienangehörigen in das Buch der Gebete einschreiben und/oder ihre Wünsche im Heiligen Becken1 deponieren. Während der Zeremonie findet auch die Verflüssigung der Wasser statt.

Hierbei handelt es sich um eine Gelegenheit Dank und Bitte für und um den Göttlichen Schutz auszudrücken, wie der Vorsitzende und Prediger der Religion der Universalen Liebe, José de Paiva Netto erklärt:

„Wollt ihr euch überwinden und siegen? Dann lasst Jesus in eurem Geiste mit wohnen und die Selige Jungfrau Maria eure Herzen mütterlich in den rüden Stunden des menschlichen Weges trösten. Niemand ist unabänderlich verloren in dieser Welt“2.

Jeden Sonntag wird gleichfalls im Super Netzwerk des Guten Willens für Kommunikation, immer mittags, das Musikprogramm, „Ave Maria – Ein Liebeslied für die Universale Mutter der Menschheit“ gesendet. Es wurde auf den Vorschlag des edlen Dr. Bezerra de Menezes (Geist) hin gestaltet, zusammen mit den christlichen Geistern des Neuen Gebotes Jesu: Frau Antônia Damásio Abrantes, Professor Darcy Augusto Malheiros, Pedro Macedo und Joaquim Gomes Barreto, innerhalb der Weltrevolution der Geister des Lichts, in der Vierten Offenbarung der Universalen Liebe.

Hinsichtlich dieser Initiative bestätigte Bruder Bezerra de Menezes:

„Die Gebete der Ave Marias! sind äußerst starke Konduktoren zur Heilung. Aus diesem Grund ist der Vorschlag von oben zu den Brüdern hier unten gekommen, auf dass dieses neue Radio- und Fernsehprogramm zu einer Stunde stattfinden möge, in der die Familien vereint sind, nämlich Sonntagmittag, damit alle in ihrem Zuhause den Himmlischen Schutz hören und fühlen, das Schlichten kommen, und die Wohltaten sehen können, wie diese durch die Liebe der Mutter von Jesus Christus verteilt werden.“

Vivian R. Ferreira

Das Programm ‚Ave Maria - Ein Liebeslied für die Universale Mutter der Menschheit‘, stellt klassische Musik und Volksmusik vor, die der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet sind. Es bietet den Fernsehzuschauern auch Raum für deren eigene Ehrungen anhand von Gedichten, Texten oder Liedern.

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1 Das Heilige Becken – Ein Gefäß, das auf dem Altar der Ökumenischen Kirche der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes die Bitten empfängt, die sich an den Göttlichen Meister richten. 
2 Auszug aus dem Buch Jesus, der Göttliche Prophet, Seite 347, 8. Ausgabe.