Wie kann man mit Kindern über die Spirituelle Welt reden?

Angélica Periotto
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07.05.2013 | Dienstag | 14:30 Uhr

Es ist das Verständnis der Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes¹, dass die Spirituelle Welt jene Dimension umfasst, in der die Geister, die Schutzengel, die Gesegneten Seelen, ebenso wie unsere Verwandten und Freunde leben, die selbst nach dem Phänomen des Todes am Leben verbleiben.

Sie ist Ursprung und Heimat von uns allen, denn, so lehrt es uns José de Paiva Netto, der Vorsitzende und Prediger der Religion des Dritten Jahrtausends, dass „wir einen Körper haben, aber Geist sind“.

Von daher ist es von fundamentaler Bedeutung über diese unsichtbare Realität zu sprechen, die allerdings äußerst präsent in unserem Leben ist! Wie kann man nun mit den Kindern von der Spirituellen Welt reden?

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Einem Kind etwas beizubringen ist wie ein Licht anzuschalten. Ein grundlegender Lernprozess, den Eltern und Erziehungsberechtigte vermitteln sollten, ist es, dass Dunkelheit keine Furcht nach sich ziehen muss, sondern nur das repräsentiert, was wir noch nicht sehen können. Wenn es das versteht, so befreit sich das Kind letztendlich von dieser Angst. 

Auf dieselbe Weise werden, wenn wir heranwachsen, andere Lichter entzündet, um uns das aufzuzeigen, was wir bisher noch nicht klar haben sehen können.

Wenn wir darüber sprechen, über die Existenz der Spirituellen Welt zu lernen, so läuft derselbe Prozess ab, weil wir uns in diesem Fall - angesichts von all dem, was wir noch zu entdecken haben - als Kinder zu bezeichnen haben, die sich in einem Lernprozess befinden.

Wie aber kann man nun Formen finden, dieses Thema zu behandeln, ohne den Kindern Furcht einzuflößen? Durch den Dialog, der in Ruhe, mit Geduld und Liebe geführt wird! Schaffen Sie ruhige Momente, um über dieses Thema zu sprechen, wie beispielsweise vor dem Zubettgehen.

Abgesehen davon, dass dies gut ist für den Geist des Kleinen und es dann auch besser schläft, wird es dann die Spiritualität mit diesen schönen und glücklichen Augenblicken verbinden, die es inmitten der Familie verbracht hat.

Die erste Lektion

Jesus, der Ökumenische Christus, der Göttliche Staatsmann gebrauchte uns gegenüber diese Methode dern Geduld und Liebe, als Er uns Seine Lehren überbrachte und so in uns das Licht des Wissens über die Ewigkeit des Lebens entzündete.

Als Er uns beispielsweise lehrte mit Gott zu sprechen, indem Er uns das Gebet des Vaterunsers (Evangelium, nach Matthäus, 6:9 bis 13) gab. Der Himmlische Erzieher bestätigte so nicht nur, dass der Himmlische Vater existierte, sondern Er ermöglichte auch den Dialog mit Ihm.

Und dies ist die erste Lektion, die man den Kindern übermitteln sollte: die Bedeutung des Gebetes, das immer von guten Taten begleitet werden sollte.

Gustavo Henrique Lima

    

Das Gebet stellt ein wichtiges Instrument dar, um die Angst zu beseitigen, denn so weiß das Kind, dass es nicht alleine ist, dass die Geister Gottes, die Schutzengel, die Gesegneten Seelen an seiner Seite stehen, die es beschützen und ihm dabei helfen, in einem Augenblick der Unsicherheit die beste Entscheidung treffen zu können und die beste Verhaltensweise an den Tag zu bringen.

Von da an verleihen wir den Kindern auch die Kapazität, sich selbst - spirituell gesehen - schützen zu können, denn so wie es die guten Geister gibt, so gibt es auch diejenigen, die noch immer nicht den Wert der Güte verstanden haben, die aber eines Tages gleichfalls zu deren Verständnis erweckt werden.

Über dieses Thema spricht mit den Jungen und Mädchen der edle Dr. Bezerra de Menezes (Geist, Koordinator der Weltrevolution der Geister des Lichts), in einer an die Kinder und Jugendlichen gerichteten Botschaft, die in der Zeitschrift Jesus Kommt!, Ausgabe 107, veröffentlicht wurde, worin er ihnen auf einfache Weise erklärt, was man zu tun hat, um in den Genuss des Schutzes bei sich zuhause zu gelangen:

„Habt keine Angst in euren Gebeten die Schutzengel darum zu bitten, dass sie die Umgebung säubern mögen, in der sie wohnen, und die spirituellen kleinen Brüderchen (die an Beeinträchtigungen leiden), die sich erholen müssen, mit hin zu den Krankenhäusern des Weltenraumes zu nehmen, denn manchmal nähern sie sich, weil sie das Licht Eures familiären Umfelds sehen und sie gesund werden wollen. Aber nicht immer werden sie auch sofort gesunden, und aus diesem Grunde werden dann besondere, in der Spirituellen Welt vorhandene Behandlungsweisen nötig.“

Hier haben wir eine klare Anweisung dazu vorliegen, wie man unsere Kinder anleiten soll, sich spirituell zu verteidigen.

+ Können die Geister unsere Entscheidungen beeinflussen?

Die Bedeutung Kindern und auch Erwachsenen die Spirituelle Welt und die Geister des Lichts mit Natürlichkeit und Gleichgewicht nahezubringen, ist groß, denn sie alle müssen innere spirituelle Festungen aufbauen können, um in allen Lebensabschnitten die besten Entscheidungen zu treffen.

Und deswegen verweist die Religion der Universalen Liebe auf das Gebet daheim, einen geheiligten Augenblick inmitten der Familie, so dass sich alle einmal in der Woche versammeln können und sich dabei über gute Aspekte unterhalten, Inhalte lesen, welche die guten Werte hervorheben und zusammen beten.

Je mehr die Kleinen auf den Schutz ihrer Schutzengel vertrauen, desto besser werden sie die übrigen Themen verstehen, die mit der Spirituellen Welt in Zusammenhang stehen. Sehen Sie hier Schritt für Schritt, wie man ein Gebet daheim organisieren kann.

Gabriel Estevão

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¹ Die Religion Gottes, Christi und des Heiligen Geistes – wird auch als die Religion des Dritten Jahrtausends und die Religion der Universalen Liebe bezeichnet. Sie ist die Ökumenische Religion Brasiliens und der Welt.

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